Night Prayers – Mystical Piano Dreams (2011)

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  • Night Prayers | By David Ianni | English

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    I remember well that when I was nine years old, I took a piece of lined music paper, sharpened my pencil and wrote “Symphony No. 1 by David Ianni” in large children’s writing at the top of the page. The rest of the page remained blank, however, because I had only been attending music school for a few months – and could hardly read or write musical notes. But I knew that I wanted to become a composer one day.

    During the following years, I enthusiastically absorbed everything I could about music and the great composers, becoming a passionate piano student. At 15, I graduated from the conservatory and debuted one year later with Liszt’s Piano Concerto No. 2 in Luxembourg. Composition receded into the background, and I began a promising career as a soloist, but performing in and of itself did not fulfill me. On the contrary, the more success I had as a pianist, the more lonely and unhappy I became. My own music wanted to come out of me – I had to compose.

    Two years after my debut, I withdrew in order to pursue my childhood dream. I composed and began to pray. Over the course of time, I found not only my musical identity, but also my belief in God, whom I thank an infinite amount. Musical prayers, prayed-for music – this is what I had been looking for! Not all of my questions are answered, but I have found a musical language that is making my yearning for harmony and peace audible. If my music touches you, dear listener, and gives you moments of contemplation and optimism, I will feel myself all the more richly rewarded.

    David Ianni, February 2011

  • Night Prayers | By David Ianni | Deutsch

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    Ich erinnere mich, wie ich als Neunjähriger ein Blatt Notenpapier hervorholte, den Bleistift spitzte und in großen Kinderbuchstaben „Symphonie Nr. 1 von David Ianni“ über die Notenzeilen schrieb. Weil ich jedoch erst seit einigen Monaten die Musikschule besuchte, blieb das Blatt leer - ich konnte kaum Noten lesen und schreiben. Doch ich wusste, dass ich eines Tages ein Komponist sein wollte.

    Wissbegierig sog ich in den nächsten Jahren alles auf, was ich über die Musik und ihre großen Meister lernen konnte und wurde ein begeisterter Klavierschüler. Mit 15 machte ich mein Abschlussexamen am Konservatorium und debütierte ein Jahr später mit Liszts zweitem Klavierkonzert in Luxemburg. Das Komponieren rückte in den Hintergrund und eine vielversprechende Pianistenkarriere nahm ihren Lauf, doch - das Konzertieren allein erfüllte mich nicht. Im Gegenteil, je mehr Erfolg ich als Pianist hatte, umso einsamer und unglücklicher wurde ich. Meine eigene Musik wollte heraus - ich musste komponieren.

    Zwei Jahre nach meinem Debüt zog ich mich zurück, um meinen Kindheitstraum zu verfolgen. Ich komponierte und begann zu beten. Im Laufe der Zeit fand ich nicht nur meine musikalische Identität, sondern auch den Glauben an Gott, dem ich unendlich viel verdanke. Musikalisches Gebet, gebetete Musik - danach hatte ich gesucht! Nicht alle Fragen sind beantwortet, aber ich habe eine musikalische Sprache gefunden, die meine Sehnsucht nach Harmonie und Frieden zum Klingen bringt. Wenn meine Musik Sie, liebe Hörer, berührt und Ihnen Momente der Besinnlichkeit und Zuversicht zu schenken vermag, fühle ich mich umso reicher beschenkt.

    David Ianni, Februar 2011

  • Foreword | By P. Dr. Karl Wallner OCist | English

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    Music and religion belong together like fish and the ocean, light and life, the voice and the ear. In the entire universe, we humans are probably the only beings capable of creating and hearing music. The ability to hear is one of the specific gifts that our Creator gave us. Our fragile blue planet is surrounded by a thin layer of gases only a few kilometers high. Only this atmosphere enables our life, and this atmosphere is the reason why sound waves can spread through the air. Everything beyond this atmosphere is ruled by the sheer endless vacuum of outer space, where galaxies and stars explode and implode in impenetrable silence. According to the biblical narrative, the world began when God broke through this deadly quiet: “And God said: Let there be light!” (Genesis 1:1) God spoke – and light and life resulted from His audible voice. Because life was created by the word, it depends on the word. This is why it is in the nature of every person to listen. Like a parabolic mirror, our souls are created to listen to the eternal space of the hereafter, to try and sense whether a word, a sound or a voice is trying to reach us from there, in order to fill us with meaning.

    David Ianni is such a brilliant artist because he is a hearing, a listening one. He lived with us at the Stift Heiligenkreuz monastery in the Wienerwald (close to Vienna) during a decisive period of his life, listening to the sound of eternity together with us. With his “Mystical Piano Dreams”, he carries the most beautiful manifestation of the monastic life into the world: the reassuring power that comes from listening to the divine secret. The rule of the order of St. Benedict († 547) begins with the words “Ausculta, o fili! Listen, my son!” As faithful Christians, listening to God is no longer a desperate search. We know that something is speaking to us from eternity.

    David Ianni’s “Night Prayers” developed from his listening to God, of whom his music sings praises. This is why his works not only have the power to slow down the soul, but also to draw listeners into an inner dialog that can give them deep peace and vital strength.

    Pater Dr. Karl Wallner OCist
    www.stift-heiligenkreuz.at

  • Foreword | By P. Dr. Karl Wallner OCist | Deutsch

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    Musik und Religion gehören zusammen wie Fisch und Wasser, wie Licht und Leben, wie Stimme und Ohr. Wir Menschen sind vermutlich im ganzen Kosmos die einzigen Wesen, die durch die Fähigkeit ausgezeichnet sind, Musik erzeugen und Musik hören zu können. Das Hören-Können ist eines der spezifischen Geschenke, die der Schöpfergott uns Sterblichen auf dieser Erde gemacht hat. Unser fragiler blauer Planet ist ja von einer dünnen, nur wenige Kilometer hohen Schicht von Gasen umgeben. Nur diese Atmosphäre ermöglicht uns Leben; und nur diese Atmosphäre ist der Grund dafür, dass sich akustische Schallwellen ausbreiten können. Außerhalb von ihr herrscht das schier endlose Vakuum des Weltalls, wo die Galaxien und Sterne in undurchdringlichem Schweigen explodieren und implodieren. Nach der biblischen Erzählung beginnt nun die Welt gerade damit, dass Gott diese tödliche Stille durchbricht: „Und Gott sprach: Es werde Licht!“ (Genesis 1,1) Gott spricht, - und Licht und Leben sind die Folgen dieses Hörbarwerdens Gottes. Weil das Leben durch das Wort entstanden ist, ist es auch auf das Wort hin angelegt. Deshalb ist jeder Mensch von Natur aus ein Lauschender. Wie ein Parabolspiegel ist unsere Seele darauf angelegt, hinauszulauschen in die ewigkeitsweiten Räume des Jenseits, ob nicht von dorther ein Wort, ein Klang, eine Stimme käme, die uns innerlich erfüllt.

    David Ianni ist deshalb ein genialer Künstler, weil er ein hörender, ein lauschender Mensch ist. In einer entscheidenden Phase seines Lebens war in unserem Kloster Stift Heiligenkreuz im Wienerwald und hat mit uns gelebt, - und mit uns auf den Klang der Ewigkeit hin gelauscht. Mit den „Mystical Piano Dreams“ trägt er das Schönste am Mönchtum in die Welt hinaus: Die beruhigende Kraft, die aus dem Hinhören auf das göttliche Geheimnis kommt. Die Regel des heiligen Benedikt († 547) beginnt ja mit den Worten: „Ausculta, o fili! Lausche, mein Sohn!“ Als gläubige Christen ist unser Hören auf Gott nicht mehr ein verzweifeltes Suchen. Wir wissen schon, dass aus der Ewigkeit tatsächlich etwas herüberschwingt.

    David Iannis „Night Prayers“ sind aus dem Hinhören auf Den entstanden, den sie preisen wollen. Daher haben sie nicht nur die Kraft, die Seele zu entschleunigen, sondern auch den Zuhörer in jenen inneren Dialog hineinzunehmen, aus dem er tiefe Ruhe und lebendige Auferbauung empfängt.

    Pater Dr. Karl Wallner OCist
    www.stift-heiligenkreuz.at

  • Interview | kath.net | Deutsch

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    Dieses Interview ist im Juni 2011 auf kath.net erschienen.


    kath.net: Deine neue CD heißt „Night Prayers“, also „Nachtgebete“. Wie kamst du auf diesen Titel?

    David Ianni: Musik ist Gebet. Das ist die wichtigste Erkenntnis, die ich in meiner Laufbahn als Künstler gewonnen habe. Deshalb sollte meine erste CD mit eigener Musik einen Titel bekommen, der den betenden Charakter der Kompositionen hervorhebt. Ich entschied mich, das Album nach meinem Opus 79, den „Night Prayers“, zu benennen.

    Hat die „Nacht“ eine besondere Rolle im Gebetsleben? Spielst du damit auch auf eine Erfahrung der Gottesferne an?

    Nein, die „Nacht“, die mit dem Titel gemeint ist, bezeichnet die Jahre der Gottessuche, die der Veröffentlichung des Albums vorausgehen. Zwei Jahre nach meinem rasanten Aufstieg als jugendlicher Konzertpianist entschied ich mich gegen eine fremdgesteuerte Karriere und machte mich auf die Suche nach meiner musikalischen und spirituellen Identität. Ich komponierte und betete sehr viel. Die Kompositionen auf der CD stammen sozusagen aus der Zeit meiner persönlichen Nachtgebete.

    Du bist schon lange Pianist und Komponist, und seit bald 4 Jahren Vater. Hat dich das Vatersein auch im Bezug auf deine Musik verändert?

    Meine drei Kinder prägen mein Leben sehr – vor allem machen sie aus mir einen glücklicheren Menschen. Das Wort „Liebe“ bekommt durch die eigenen Kinder eine neue Dimension, die hoffentlich auch in meine Musik einfließt.

    Glaubst du, auch als Vater, dass Musik Menschen in ihrer Entwicklung besonders prägt? Ist es dir wichtig, dass deine Kinder mit klassischer Musik in Berührung kommen?

    In jedem Herz liegt ein Schatz vergraben, und die Musik ist ein Schlüssel zu diesem Schatz. Oder, um es weniger mystisch auszudrücken: die Musik hilft uns, mit unserem Innersten in Berührung zu kommen. Sie reinigt die Gedanken und öffnet unsere Seele für die Wahrheit. Deshalb sollte jedem Kind von Anfang an die Möglichkeit gegeben werden, gute Musik zu hören. Meine Frau und ich gehen mit unseren Kindern spielerisch an die Musik heran, z.B. indem wir uns gemeinsam Geschichten zur Musik ausdenken. Das regt die Phantasie an und macht den Kindern große Freude. Wer als Kind viel klassische Musik hört, wird sie sein Leben lang lieben.

    Was ist das schönste Kompliment, das du für deine CD bekommen hast?

    Ich freue mich immer, wenn ich erlebe, dass meine Musik das Herz eines Menschen erreicht hat. Vor kurzem hat mir ein kleines Mädchen einen wunderbaren Brief geschrieben, nachdem sie meine Musik gehört hat. Ihre kindliche Offenheit hat mich sehr berührt.

    Welches ist dein Lieblingsstück auf der CD und warum?

    Das kann ich nicht sagen. Ich liebe „Nacht der Tränen“, das ich mit 15 komponiert habe, weil es nach all den Jahren nichts an seiner Ehrlichkeit und Intensität verloren hat. Auf meine erste Klaviersonate bin ich sehr stolz, weil ich sie formell wie inhaltlich für sehr geglückt halte. Sehr nah liegt mir auch die dritte Ballade, die ich für meine Frau Martina schrieb, um ihr Herz für mich zu gewinnen. So verbindet mich zu jedem Stück auf der CD etwas ganz Besonderes.

    Wie komponierst du?

    Ich komponiere auf drei unterschiedliche Arten:

    • Am Klavier: die meisten Klavierkompositionen entstehen so. Ich entwickle ein Thema oder ein Motiv und arbeite daran, bis ich zufrieden bin. Manchmal schreibe ich zwischendurch ein paar Takte auf (Sonate) oder ich notiere das Stück erst, wenn im Kopf alles fertig ist (Ballade Nr. 3).
    • Mit Notenpapier und Bleistift: ich verzichte auf das Klavier und verlasse mich auf mein inneres Ohr (Ballade Nr. 1).
    • Am Computer: Chor- und Orchestermusik komponiere ich meist am Computer. Hier höre ich in etwa, wie das Komponierte klingen wird, und ich habe am Ende eine druckfertige Partitur. Das Arbeiten am Laptop hat auch den Vorteil, dass ich überall komponieren kann. Ich liebe es beispielsweise, mich in ein Kaffeehaus zurückzuziehen und mich mit den Kopfhörern im Ohr in meine Welt zu versenken. Das Leben um mich herum kompensiert dann gewissermaßen die große Einsamkeit, die beim Komponieren immer präsent ist.

    Ist das Komponieren oft Verarbeitung von konkreten Erfahrungen?

    Vielleicht unbewusst. Der Auslöser für eine Komposition kommt meist von innen. Ich fühle, dass ein Stück geschrieben werden muss und es scheint mir jedes Mal, als würde es irgendwo bereits fertig existieren. Meine Aufgabe ist es dann, die Töne einzufangen und sie auf dem Notenpapier für das menschliche Ohr zu transponieren, d.h. sehr konzentriert zu arbeiten und die Noten nach den Regeln der Kunst zu setzen, oder „zusammenzubauen“, wie es die lateinische Etymologie des Wortes „komponieren“ suggeriert. Je nach Grad der Inspiration – oder einfacher gesagt: Tagesform – gelange ich nach einer kurzen Zeit in einen Zustand, in dem die Musik eine Eigendynamik entwickelt und die Komposition sich gleichsam selbst zu schreiben scheint. Manchmal muss ich aber auch sehr lang um einen einzigen Takt ringen. Der Prozess des Komponierens ist schwer zu beschreiben. Es kann eine offensichtliche Verbindung zu meiner aktuellen Lebenssituation geben, aber meist führt die Komposition ein Eigenleben in einer Art Paralleluniversum. Klingt nach Science-Fiction, oder?

    Das Vorwort zu deinem CD-Booklet hat P. Karl Wallner OCist aus dem Stift Heiligenkreuz geschrieben. Hast du eine besondere Beziehung zu diesem Ort und wenn ja, warum?

    Ich hatte das große Glück, dass ich in einer entscheidenden Phase meines Lebens – bevor ich meine Familie gegründet habe – zwei Monate im Stift Heiligenkreuz mitleben durfte. Die Freundschaft und die Gebetsverbundenheit zu vielen Heiligenkreuzer Mönchen ist für mich bis heute eine Quelle der Kraft und der Inspiration. P. Karl Wallner war unser Trauungspriester, und er stand mir oft mit Rat und Tat zur Seite. Ich fühle mich geehrt, dass P. Karl ein solch schönes Vorwort für die „Night Prayers“ geschrieben hat. P. Simeon Wester, der Prior des Stiftes, hatte die Idee für den vom Label gewünschten Untertitel: „Mystical Piano Dreams“. Das Cover ist ein wunderschönes Foto des Heiligenkreuzer Kreuzganges, das die Fotografin Monika Schulz-Fieguth für ihr Fotobuch „Licht einer stillen Welt“ aufgenommen hat. Von ihr stammen auch alle Portraitaufnahmen im Booklet. Die CD hat also wirklich viele Verbindungen zum Stift Heiligenkreuz.

    Welche Musik oder welcher Künstler inspiriert dich und welche Musik hörst du privat?

    Lieblingskomponisten oder -künstler sind Phasen in meinem Leben, die sich abwechseln. Natürlich komme ich immer wieder zurück zu Bach, Beethoven, Mozart, Chopin, Mendelssohn, Brahms, Liszt und all ihren Geistesverwandten. Dort liegen meine Wurzeln. Ich liebe den Gregorianischen Choral und die Kirchenmusik der Renaissance. Ich höre viel Filmmusik, aber auch Popkünstler wie Björk oder Radiohead finde ich sehr interessant.

    Was empfiehlst du Menschen, die klassischer Musik bisher vielleicht noch nichts abgewinnen konnten – warum sollten sie sich damit auseinandersetzen und was wäre ein guter Einstieg?

    Klassische Musik nimmt den Menschen ernst. Sie zeichnet ein Bild der menschlichen Vielschichtigkeit, das im Bereich der Popmusik so nicht zu finden ist. Wer mehr über sich selbst und Welt erfahren möchte, wird durch die Auseinandersetzung mit klassischer Musik reich beschenkt. Das Zuhören muss allerdings geübt werden. Ein klassisches Stück erschließt sich nicht beim ersten Hören. Man kennt einen Menschen ja auch nicht nach einer einzigen Begegnung, sondern man muss viel Zeit mit ihm verbringen. Das Gleiche gilt auch für die Musik. Ein gutes Musikstück wird schöner, je mehr man es hört. Für mich waren als Kind die Klavierkonzerte Mozarts und die Symphonien Beethovens der Einstieg in die Welt der Klassik.

    Wenn du den Menschen, die sich jetzt für deine CD interessieren, einen persönlichen Gedanken zusätzlich mitteilen könntest, was läge dir am Herzen?

    Verlier nie deine Hoffnung, deine Träume, deine Visionen. Sie sind deine Wegweiser zum Glück.

Enter the name for this tabbed section: Tracklist
  • Fallende Perlen (Falling Pearls), Op. 1: I. Zauberspiegel (Magic Mirror)
  • Fallende Perlen (Falling Pearls), Op. 1: II. Nacht der Tranen (Night of Tears)
  • Fallende Perlen (Falling Pearls), Op. 1: III. Abschied (Farewell)
  • White Rose, Op. 40
  • Ballade No. 1, Op. 39
  • Ballade No. 2, Op. 64
  • Ballade No. 3, Op. 78
  • Chant des Etoiles (Song of the Stars), Op. 41
  • Night Prayers, Op. 79: I. Ave Maria
  • Night Prayers, Op. 79: II. Sanctus
  • Night Prayers, Op. 79: III. Nunc dimittis
  • Liebesbriefe (Love Letters), Op. 62: No. 1. Du (You)
  • Liebesbriefe (Love Letters), Op. 62: No. 2. Sehnsucht (Yearning)
  • Liebesbriefe (Love Letters), Op. 62: No. 3. Liebes-Lied (Love Song)
  • Piano Sonata No. 1, Op. 65
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  • Night of Tears | By Fabrice Spelta & Kat Hannon

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  • Night of Tears | By Vitùc

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  • Sanctus | By OCist33

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  • Magic Mirror | By Marco Battistella jr.

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