Auf meinem Blog können Sie sich unter der Rubrik MusicMonday auch zahlreiche Kompositionen von mir anhören und die Einführungen dazu lesen!
a. Klavier solo
Sonate Nr. 1 op. 65 (2003)
Meine erste (einsätzige) Sonate habe ich dem Musikwissenschaftler und Begründer der Musicosophia-Schule, Herrn George Balan zugeeignet. Nach einer kurzen Einleitung ertönt das sehnsuchtsvolle erste Thema, das eine scheinbare Erfüllung im lyrischen Seitenthema findet. Die verschiedenen Themen und Motive reiben sich in der Durchführung jedoch aneinander auf und werden ausgiebig verarbeitet, um letztendlich in der ausgedehnten Reprise auf einer höheren Ebene friedvoll auszuklingen.
Meine erste (einsätzige) Sonate habe ich dem Musikwissenschaftler und Begründer der Musicosophia-Schule, Herrn George Balan zugeeignet. Nach einer kurzen Einleitung ertönt das sehnsuchtsvolle erste Thema, das eine scheinbare Erfüllung im lyrischen Seitenthema findet. Die verschiedenen Themen und Motive reiben sich in der Durchführung jedoch aneinander auf und werden ausgiebig verarbeitet, um letztendlich in der ausgedehnten Reprise auf einer höheren Ebene friedvoll auszuklingen.
„Nacht der Tränen“ aus dem Zyklus „Fallende Perlen op. 1“ (1995)
Dies ist eins meiner frühen Stücke, das ich heute noch spiele. Ich habe es als 15-Jähriger in einer Zeit der Suche komponiert. Obwohl es formell und harmonisch recht einfach und schlicht gehalten ist, hat die direkte Sprache dieser Musik für mich nichts an ihrer Eindringlichkeit verloren.
Dies ist eins meiner frühen Stücke, das ich heute noch spiele. Ich habe es als 15-Jähriger in einer Zeit der Suche komponiert. Obwohl es formell und harmonisch recht einfach und schlicht gehalten ist, hat die direkte Sprache dieser Musik für mich nichts an ihrer Eindringlichkeit verloren.
Liebesbriefe (2002)
Im Herzen bin ich ja ein hoffnungsloser Romantiker und werde wohl nie Musik schreiben können, die konträr zu diesem Idiom steht. Den Zyklus der Liebesbriefe habe ich in einer Zeit des Verliebtseins komponiert, was den Titel und den Ausdruck der drei Sätze erklärt.
Im Herzen bin ich ja ein hoffnungsloser Romantiker und werde wohl nie Musik schreiben können, die konträr zu diesem Idiom steht. Den Zyklus der Liebesbriefe habe ich in einer Zeit des Verliebtseins komponiert, was den Titel und den Ausdruck der drei Sätze erklärt.
I. Du du
III. Liebes-Lied liebeslied
Walzer op. 77 (2004/2005)
In den sieben Walzern op. 77 vollzieht sich eine kontinuierliche Auflösung des Walzer-Rhythmus. Die beiden hier vorgestellten Stücke bilden sozusagen den Übergang des Konkreten zum Abstrakten. Während Nummer 5 ein hoch virtuoses Stück ist, in dem der Walzer in Synkopen wie wild geworden in eine Art Hexentanz hinein rast, verlangsamt der sechste Walzer das Tempo so extrem, dass die Zeit beinah still zu stehen scheint und der Walzer als solcher nicht mehr wahrgenommen wird.
In den sieben Walzern op. 77 vollzieht sich eine kontinuierliche Auflösung des Walzer-Rhythmus. Die beiden hier vorgestellten Stücke bilden sozusagen den Übergang des Konkreten zum Abstrakten. Während Nummer 5 ein hoch virtuoses Stück ist, in dem der Walzer in Synkopen wie wild geworden in eine Art Hexentanz hinein rast, verlangsamt der sechste Walzer das Tempo so extrem, dass die Zeit beinah still zu stehen scheint und der Walzer als solcher nicht mehr wahrgenommen wird.
Walzer 5 Walzer 5
Walzer 6 Walzer 6
b. Klavier und Orchester
Pater Noster op. 72 für Klavier und Orchester (Les Musiciens, Leitung: Nicolas Brochot) (2004)
Diese Komposition wurde vom Kammerorchester „Les Musiciens“ aus Luxemburg in Auftrag gegeben. Sie entstand nachdem ich mich endgültig und glücklich zum katholischen Glauben durchgerungen hatte. So schrieb ich dieses Stück für den lieben Gott als Dank für meine Bekehrung und widmete es gleichzeitig meinem lieben Vater, der leider keine zwei Jahre nach der Uraufführung unerwartet versterben sollte. Als ich bei der Erstaufführung am 4.4.2004 auf die Bühne schritt, fand ich eine Rose auf meinem Klavierstuhl vor. Erstaunt nahm ich sie in die Hand und schaute fragend ins Publikum. Da lächelte er mich an. So war mein Vater…
Die kurze Einleitung beinhaltet in konzentrierter Form bereits das ganze thematische Material der Komposition, die aus sieben Abschnitten (für die sieben Vaterunser-Bitten) besteht. Die ersten drei bilden eine Art Exposition, während der vierte als zentraler Mittelteil das Vaterunser aus meinem Oratorium „Abrahams Kinder“ zitiert. Die letzten drei Teile korrespondieren mit den ersten drei Abschnitten und entwickeln diese weiter bis das Stück am Ende in eine strahlende Coda - das Amen - mündet.
Diese Komposition wurde vom Kammerorchester „Les Musiciens“ aus Luxemburg in Auftrag gegeben. Sie entstand nachdem ich mich endgültig und glücklich zum katholischen Glauben durchgerungen hatte. So schrieb ich dieses Stück für den lieben Gott als Dank für meine Bekehrung und widmete es gleichzeitig meinem lieben Vater, der leider keine zwei Jahre nach der Uraufführung unerwartet versterben sollte. Als ich bei der Erstaufführung am 4.4.2004 auf die Bühne schritt, fand ich eine Rose auf meinem Klavierstuhl vor. Erstaunt nahm ich sie in die Hand und schaute fragend ins Publikum. Da lächelte er mich an. So war mein Vater…
Die kurze Einleitung beinhaltet in konzentrierter Form bereits das ganze thematische Material der Komposition, die aus sieben Abschnitten (für die sieben Vaterunser-Bitten) besteht. Die ersten drei bilden eine Art Exposition, während der vierte als zentraler Mittelteil das Vaterunser aus meinem Oratorium „Abrahams Kinder“ zitiert. Die letzten drei Teile korrespondieren mit den ersten drei Abschnitten und entwickeln diese weiter bis das Stück am Ende in eine strahlende Coda - das Amen - mündet.