Twitter-Tipps für Anfänger

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Twitter dürfte mittlerweile jedem, der im Internet surft, ein Begriff sein. Dennoch sehen viele noch nicht den Sinn dahinter oder fragen sich, wie man mit diesem Medium umgeht. Ich hoffe, dass folgende Erklärungen und Tipps euch nützlich sein können.


Einführung

Was ist Twitter?

Wikipedia definiert Twitter so:

„Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben und anderen Benutzern senden. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die Beiträge sind häufig in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird umgangssprachlich als „twittern“ bezeichnet.“

Wer mit Twitter noch gar nicht vertraut ist, sei auf den kompletten Artikel von Wikipedia verwiesen und auf die (englischsprachige) Support-Seite von Twitter selbst.

Was wird getwittert (zu deutsch: „gezwitschert“)?

Es können persönliche Dinge sein, aber auch (und das ist meist interessanter für die „followers“, die man nicht persönlich kennt) Verweise auf interessante Artikel, Nachrichten, Blogs usw. Auch Zitate sind sehr beliebt sowie natürlich Meinungsäußeren zu aktuellen Themen. Die Möglichkeiten sind unbeschränkt. Es liegt am Anwender, diese verantwortungsbewusst zu nutzen.

Für wen wird gezwitschert?

Wenn man in den Einstellungen nicht ausdrücklich „protect my updates“ abhakt, sind die Updates, also die Twitter-Nachrichten, für jeden sichtbar. In der Regel sollte das so sein, damit man von Interessierten auch gefunden werden kann. Man könnte Twitter natürlich auch als privates Medium zur Kommunikation mit ausgewählten Leuten nutzen. Das ist allerdings weniger üblich. Man twittert sein Liedchen also grundsätzlich für die ganze Welt, wobei die Tweets aber hauptsächlich von den eigenen „followers“ gelesen werden, d.h. von denjenigen, die deine Nachrichten über den „follow”-Knopf auch abonniert haben.

Wie wird gezwitschert?

Viele Anwender nutzen die Web-Oberfläche auf Twitter selbst. Einfacher und schneller ist jedoch ein Twitter-Programm (s.u.). Diese sind en masse im Internet zu finden, da die API (Programmierschnittstelle) von Twitter offen ist und von Programm-Entwicklern benutzt werden darf. Die Hauptvarianten von Twitter-Nachrichten sind:
  • „normale“ Nachrichten, die sozusagen an alle gerichtet sind
  • öffentlich einsehbare Nachrichten an bestimmte Anwender bzw. Antworten (engl. „replies”) auf einen „Tweet“ (ein anderes Wort für eine Twitter-Nachricht), die mit dem @-Zeichen, gefolgt vom Benutzernamen des Adressaten, beginnen. Twitter-Programme bieten meist einen Reply-Knopf an, der den Namen automatisch einfügt.
  • private Nachrichten („direct messages“), die nur der Empfänger zu lesen bekommt. Eine direkte Nachricht beginnt man auf der Web-Oberfläche von Twitter mit dem Buchstaben „D“. Auch hier automatisieren Twitter-Programme dieses Verfahren.
  • „Retweets“ sind Nachrichten, die man wiederholen und selbst posten möchte. Sie beginnen mit den Buchstaben „RT“ gefolgt von „@username“ oder man schreibt hinter den Text der Nachricht „(via @username)“.

Was kann man hören?

Twitter ist natürlich nicht nur da, um eigenes mitzuteilen. Mindestens genau so wichtig ist die Möglichkeit, anderen Menschen zu „follow-en“, also zu folgen, um so zu erfahren, was sie gerade bewegt. Nützlich ist es natürlich auch, Nachrichtendienste über Twitter zu abonnieren, da man so in Echtzeit über das Neueste informiert werden kann. Ein paar Tipps, wie und wo man interessante Leute finden kann, werde ich im zweiten Teil dieses Artikels veröffentlichen.

Welches Programm soll ich benutzen?

Als Mac-User kann ich
Tweetie und Nambu sehr empfehlen. Bei Windows-Anwendern scheint TweetDeck sehr beliebt zu sein. Es gibt auch Add-ons für den Firefox-Browser wie z.B. Tweetbar oder Twitterbar. Auch für das iPhone bzw. den iPod Touch gibt es zahlreiche Twitterprogramme. Ich persönlich benutze auch auf meinem iPod Touch Tweetie, da es genau wie auf dem Mac hervorragende Dienste leistet.


Tipps
  • Der Benutzername sollte nicht zu lang sein, da er in „replies“ und „retweets“ die Anzahl der 140 zur Verfügung stehenden Zeichen erheblich reduzieren kann. Man kann den Benutzernamen in den Einstellungen auf der Twitter-Seite auch nachträglich noch ändern.
  • Links, die man über Twitter verbreiten möchte, sollten mit einem „URL-Shortener“ wie tr.im oder bit.ly gekürzt werden, damit noch Platz für eine Erklärung zum Link bleibt. Manche Twitter-Clients beschleunigen diesen Prozess, da bereits ein URL-Kürzungsdienst integriert ist.
  • Twitter kann als Suchmaschine benutzt werden. Die Suche von Twitter kann alle Twitter-Updates nach dem gewünschten Suchbegriff durchforsten.
  • Möchte man über ein spezielles Suchwort gefunden werden oder ein bezeichnendes Wort besonders hervorheben, schreibt man das #-Zeichen vor das betreffende Wort. Solch ein Schlagwort nennt man „Hashtag“. Es gibt auch viele Seiten, die sich den Hashtags widmen, so z.B. Hashtags und Twubs.
  • Folge nicht jedem, der dir folgt. Es gibt unzählige Spammer, die einem User folgen, nur damit man das (scheinbare) Interesse erwidert. Man hat auch die Möglichkeit, diese Anwender einfach zu blocken.
  • Mithilfe von @username in einer Nachricht kann man seine Gefolgsleute auf andere Twitter-Nutzer aufmerksam machen. @username funktioniert wie ein Link und führt zur Twitter-Seite dieser Person.

Soviel für heute. Im
zweiten Teil werde ich noch einige Tipps für Fortgeschrittene sammeln sowie Hinweise zu katholischen „Zwitscherern“. Ach so, and please make sure to follow me on Twitter! ;-)


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