Gesundheit

Laufen im Advent

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In ihrem jüngsten Beitrag fragt Elsa, ob und wie wir die Adventszeit als Fastenzeit gestalten. Für mich ist es mittlerweile kein Opfer mehr, aber ich gehe weiter laufen, auch wenn's mal richtig kalt oder nass ist. Ich möchte euch ein wenig beschreiben, wie ich wieder in Form gekommen bin und würde mich sehr freuen, wenn es manchen Leser motivieren würde, auch etwas für seine Gesundheit zu tun. Unser Körper ist ein Geschenk Gottes, den wir pflegen und gesund halten sollten.

In den letzten Jahren habe ich mich körperlich etwas „gehen lassen“, und ich spürte die Folgen immer deutlicher: Treppen steigen ging nicht mehr so leicht, nach einem schnellen Lauf war ich gleich außer Puste, mein Bauch war nicht mehr hinter dem Gürtel, wo er hingehört, sondern über dem Gürtel. Nicht nur, dass ich mich also körperlich weniger gut fühlte - das Wissen, dass ich eigentlich etwas für meine Gesundheit tun müsste, es aber nicht tat, zehrte auch an meinem Selbstbewusstsein.

Mitte September diesen Jahres war es dann soweit: ich war es leid, meinen Vorsatz, wieder mit dem Laufen anzufangen, Monat um Monat und Jahr um Jahr hinauszuschieben und ich überlegte mir einen Plan. Einfach drauf loszulaufen ist nicht so klug, wenn man keine Kondition mehr hat. Im Internet las ich vom „
Couch to 5k“-Programm, einem Programm also, das verspricht, von der Couch auf 5 Kilometer laufen am Stück zu kommen. Glücklicherweise bin ich mit einem iPhone ausgestattet. Als Technikfreak war das für mich ein großer Motivationsfaktor, da es viele Fitnessprogramme für das iPhone gibt, die einem helfen, wieder in Form zu kommen. Natürlich geht es auch ohne das Wunderhandy. Den folgenden Abschnitt widme ich allerdings dem iPhone/iPod-Programm, das mich „gerettet hat“:

Get Running hat das „Couch to 5k“-Programm als Grundlage. Man kann nun Musik oder Podcasts hören, während Get Running unterwegs informiert, wie lange man gehen bzw. laufen soll (währenddessen wird die Musik kurz ausgeblendet). C25k besteht nämlich im Wesentlichen darin, dass man Gehphasen mit Laufphasen abwechselt, um so nach und nach die Ausdauer zu verbessern, ohne sich dabei jedoch zu überanstrengen und infolgedessen den guten Vorsatz aus Frust gleich wieder über Bord zu werfen. Die Stimme der „Trainerin“ ist sympathisch und motivierend, und ich freute mich mit jedem Mal mehr auf meinen morgendlichen Lauf.

Der Zeitaufwand ist übrigens recht gering: dreimal pro Woche ist man eine halbe Stunde an der frischen Luft. Soviel Zeit kann jeder aufbringen, dem es wichtig genug ist! Auch die Kälte und der Regen sollte man nicht als Ausrede gelten lassen: durch die Bewegung wird man schnell warm und eine gute Dusche nach dem Sport verhindert, dass man sich erkältet. Das Immunsystem wird gestärkt, man wird also mit der Zeit weniger anfällig für Krankheiten. Ich bemerkte sogar in den netten Nebeneffekt, dass mir die gleichen kalten Temperaturen immer weniger kalt vorkamen!

Eine andere, fantastische Konsequenz des Laufens war die wachsende Abneigung gegen die Zigaretten, von denen ich letztes Jahr wieder abhängig geworden war. Im Oktober zog ich diesbezüglich endlich
einen Schlussstrich. Um dem Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, den nötigen Ernst zu verleihen, informierte ich sogleich alle über's Internet - auch ein Weg, Twitter & Co. sinnvoll zu nutzen, dachte ich mir! Und es hat funktioniert: ich bin Nichtraucher. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt. Es stehen viel mehr Obst und Gemüse, Getreide und Nüsse, aber viel weniger Süßes und Fettiges auf dem Speiseplan. Diese Umstellung kam auch mehr oder weniger natürlich zustande: durch die vermehrte körperliche Aktivität habe ich mehr Lust auf gesunde Nahrung bekommen.

Ich bin sehr dankbar für die vergangenen Monate, in denen ich mir und meinem Körper wieder ein gutes Stück näher gekommen bin. Zu laufen war für mich eine der besten und einflussreichsten Entscheidungen dieses Jahr. Ich möchte auch im Advent treu dabei bleiben und hoffe, dass viele andere mit mir fit in den Advent einsteigen werden.


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Rauchen ist langsames Erschießen…

Gefunden bei …auf dem Weg zur Kanzel:

Der Professor: „Ich habe euch letztens erzählt, dass sich der Philosoph am Ende seines Lebens erschossen hat. Ich muss mich korrigieren: Er hat das Rauchen angefangen und ist dann 6 Jahre später gestorben. Das ist ja fast wie erschießen, nur langsamer...“


Bin ich froh, dass ich nicht mehr rauche. Ich habe am 20. Oktober aufgehört. Noch nicht sehr lange also. Ich hatte allerdings auch erst 4 Wochen davor (wieder) angefangen. Alles in allem eigentlich ein ständiges hin und her in den letzten 2 Jahren. Das Problem mit dem Aufhören war, dass ich:

a. keinen Sport gemacht habe…
b. mir gesagt habe, ab und zu zum Vergnügen noch eine…

Bei dieser einen ist es nie geblieben. Also habe ich dieses Mal anders angesetzt:

a. ich mache Sport, und zwar mit großer Freude! Laufen macht dank ausgeklügelter iPhone-Programme noch mehr Spaß.
b. ich sage: NIE wieder eine Zigarette.

Und dabei bleibt es jetzt. Immerhin möchte ich nicht freiwillig mein Leben um einige Jahre verkürzen. Dafür lebe ich zu gerne und meine Familie soll ihren Papa/Schatz möglichst lange behalten! :)


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Die Klaviertreppe

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Hiermit eröffne ich eine neue Kategorie: Gesundheit. Inspiriert wurde ich u.a. von Father Roderick, einem niederländischen Priester, der sich vor einigen Jahren vorgenommen hat, seinen Körper wieder fit zu bekommen und einen Marathonlauf zu bestreiten. Man findet Fr. Roderick quasi überall im Netz, sei es auf Facebook, Twitter oder vor allem über seine empfehlenswerten Podacsts auf SQPN. Auch ich war bis vor 2 Monaten im Hinblick auf meine Gesundheit und Fitness recht unzufrieden, und so beschloss ich u.a., wieder mehrmals wöchentlich laufen zu gehen. Eine wohltuende Sache, die ich zuletzt in meiner Jugend so konsequent durchgezogen habe. Heute sind Terminplan, Ego- und Fettpölsterchen ein klein wenig dicker als damals, und so musste ich zu neuen Tricks greifen, um mich zu überwinden. Bis jetzt klappt es soweit ganz gut, und ich werde wohl den ein oder anderen Tipp in Zukunft in meinen Blog einfließen lassen - schließlich geht es hier ja um (fast) alles, was mich bewegt.

Sehr hilfreich bei guten Vorsätzen ist es, wenn sie auf irgendeine Weise Spaß machen. Hier ist z.B. eine Möglichkeit, wie man die Leute dazu bringen kann, die Treppe zu nehmen anstatt sich gemütlich auf die Rolltreppe zu stellen:




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