Blogozese
Miniatures der Woche (10)
18/04/10 20:21
Miniatures der Woche (9)
17/01/10 22:51
Miniatures der Woche (8)
27/12/09 20:25
Miniatures der Woche (7)
20/12/09 21:39
Miniatures der Woche (6)
13/12/09 20:31
Miniatures der Woche (5)
06/12/09 20:00
Miniatures der Woche (4)
29/11/09 18:23
- Zum ersten Advent
- Spaziergang zur Königseiche
- Katechesen aus Heiligenkreuz im Internet
- Das Liber Usualis auf dem iPhone
- Ommwriter, ein schönes Schreibprogramm für den Mac
- Wie es sein sollte (Schweinegrippe und Mundkommunion)
- Kurzzeugnis für Only You
- Willkommene Schweinegrippe
- 1Password Pro (iPhone) gratis
- Basteln am heiligen Erbe
Links im katholischen Internet
29/11/09 08:27
- Interview mit Monika Rheinschmitt: Heute Abend (29. November) um 19.00 Uhr strahlt Radio Horeb in der Sendung „Treffpunkt“ mit dem Titel „Generation Benedikt und kathnews.de auf Sendung bei Radio Horeb“ ein Interview mit Frau Monika Rheinschmitt, der Vorsitzenden von Pro Missa Tridentina, aus. Ich hoffe, dass Radio Horeb die neue monatliche Sendereihe der Generation Benedikt und kathnews.de auch als Podcast anbieten wird! (via kathnews.de)
- Videos aus Vietnam: Die beiden Missio-Mitarbeiter Martin Minkowitsch und Andreas Thonhauser waren vor einem guten Monat in Vietnam, um den Opfern des Taifun Ketsana Hilfe vor Ort zu leisten. Auf den Blog hatte ich damals hingewiesen. Auf missio.at kann man sich auch einige Videos anschauen, die auf ihrer Reise entstanden ist. Sehr bewegend!
- Videos und Vorträge aus Heiligenkreuz: P. Karl Wallner hat auf der Heiligenkreuzer Homepage auf die vielfältigen Angebote von Heiligenkreuzer Mönchen im Internet hingewiesen.
- Podcasts aus Stiepel: Das Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel stellt viele hervorragende Vorträge und Predigten auf ihrer Podcast-Seite zum Anhören und Downloaden zur Verfügung.
- Kathwahrheit.de: Eine unerschöpfliche Fundgrube an Information zum katholischen Glauben. Ob Sakramente, Heilige, Zeugnisse, Abtreibung, so ziemlich alles wird hier im Licht der katholischen Wahrheit beleuchtet.
- Evangelisation heute: Eine fantastische Initiative von Familie Winter aus Annweiler, zu Recht von kath.net zur Webseite des Monats im Juni 2009 gekürt! In einem meiner nächsten Beiträge werde ich das wunderbare Büchlein „Handkommunion oder Mundkommunion“, das soeben im fe-Verlag erschienen ist, vorstellen. Ich möchte auch auf den Gebetstag für die Ungeborenen am 9. Dezember hinweisen.
1000 Kinder retten
27/11/09 20:33
Habt ihr schon von 1000plus gehört? Es handelt sich um ein relativ junges Projekt, das zum Ziel hat, in den kommenden Jahren mindestens 1000 schwangeren Frauen im Schwangerschaftskonflikt dabei zu helfen, sich für die Geburt ihres Babys zu entscheiden.
1000plus hat auch ein eigenes Blog, das ihr sicher in eure Blogroll aufnehmen möchtet, und ist zusätzlich über Twitter und Facebook sehr engagiert. Hinweisen möchte ich auch auf die wunderschönen und raffiniert gestalteten Poster, die man frei downloaden und verbreiten kann.
Die Macher des Projekts verzichten bewusst auf Aussagen religiöser Natur, was 1000plus zum Ansprechpartner auch für jene macht, die verwandten, explizit christlichen Hilfsorganisationen gegenüber Vorbehalte hätten.
Die Botschaft ist jedoch immer die gleiche:

Oder wie auf der Seite von Die BIRKE e.V., einer ähnlich ausgerichteten Organisation, zu lesen ist:
Die BIRKE berät immer auf das Leben hin. Deshalb wurde noch nie einer Frau zu einer Abtreibung geraten und auch noch nie ein sog. Beratungsschein ausgestellt.
Dahinter steht die Erkenntnis, dass nie das ungeborene Kind die Konflikte der Frau verursacht. Weil es für diese Konflikte jedoch nur im Leben eine Lösung geben kann, zieht die BIRKE die Option einer Abtreibung gar nicht erst in Erwägung. Stattdessen sucht und findet die BIRKE Lösungen, damit jede Mutter ihr Kind bekommen kann. Ziel ist es, Probleme abzutreiben, keine Kinder.
Also: bitte weitersagen und 1000plus merken, falls ihr mal mit Frauen zu tun habt, die sich (noch) nicht auf ihr Kind freuen können. Ich bin sicher, dass 1000plus das Ziel erreichen wird und bete dafür, dass es im Laufe der Jahre noch viel, viel mehr als 1000 Babys vor der Abtreibung retten wird!
1000plus hat auch ein eigenes Blog, das ihr sicher in eure Blogroll aufnehmen möchtet, und ist zusätzlich über Twitter und Facebook sehr engagiert. Hinweisen möchte ich auch auf die wunderschönen und raffiniert gestalteten Poster, die man frei downloaden und verbreiten kann.
Die Macher des Projekts verzichten bewusst auf Aussagen religiöser Natur, was 1000plus zum Ansprechpartner auch für jene macht, die verwandten, explizit christlichen Hilfsorganisationen gegenüber Vorbehalte hätten.
Die Botschaft ist jedoch immer die gleiche:

Oder wie auf der Seite von Die BIRKE e.V., einer ähnlich ausgerichteten Organisation, zu lesen ist:
Die BIRKE berät immer auf das Leben hin. Deshalb wurde noch nie einer Frau zu einer Abtreibung geraten und auch noch nie ein sog. Beratungsschein ausgestellt.
Dahinter steht die Erkenntnis, dass nie das ungeborene Kind die Konflikte der Frau verursacht. Weil es für diese Konflikte jedoch nur im Leben eine Lösung geben kann, zieht die BIRKE die Option einer Abtreibung gar nicht erst in Erwägung. Stattdessen sucht und findet die BIRKE Lösungen, damit jede Mutter ihr Kind bekommen kann. Ziel ist es, Probleme abzutreiben, keine Kinder.
Also: bitte weitersagen und 1000plus merken, falls ihr mal mit Frauen zu tun habt, die sich (noch) nicht auf ihr Kind freuen können. Ich bin sicher, dass 1000plus das Ziel erreichen wird und bete dafür, dass es im Laufe der Jahre noch viel, viel mehr als 1000 Babys vor der Abtreibung retten wird!
Miniatures der Woche (3)
22/11/09 20:42
Miniatures der Woche (2)
15/11/09 20:00
- Jazziger Minutenwalzer
- Latin Mass - since 1570 (and earlier)
- Papa Ben's Novus Ordo 2.0
- Berührender Kurzfilm über Vater und Sohn
- Hände weg vom Kruzifix
- Zwei schöne Katechesen zur Ehe von P. Johannes Lechner csj
- Priester und Musiker
- Feiner Kaugummi
- Hochinteressantes Gespräch über die Heilige Messe
- Gesang des Heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort
- Alma Mater - Musik aus dem Vatikan
- Schutzengel in Aktion
- Katholik deckt unmenschliche Arbeitsbedingungen von Nike in Indonesien auf
- Facebook Notifications für Mac OS X
- Ja, ich will Dich nicht heiraten!
- Quiz zur heiligen Messe
- Vorträge zur überlieferten Liturgie
- Integrity - toller Linkchecker für den Mac
Miniatures der Woche (1)
08/11/09 18:48
Blog aus Vietnam
23/10/09 08:02

Café & Gott
17/10/09 06:26
Blogzuwachs
02/10/09 11:06

Hier eine ganz kurze Vorstellung neuer Blogs, die mir besonders positiv aufgefallen sind:
Herzlich begrüßen möchte ich zunächst Christian mit seinem Blog „Geist und Feuer“, dem Autor des tiefsinnigen, sehr lesenswerten Gastbeitrags über „Esoterik und katholischer Glaube“, der hier auf Gott sei Dank! vor ein paar Monaten veröffentlicht wurde.
Als Musiker spricht mich Caecilia - Notizen zur katholischen Kirchenmusik natürlich sehr an.
Besonders gut gefällt mir auch Conservare, ebenso Benitas Literatur und Leben, das seit einiger Zeit eine neue Adresse hat.
Erst kürzlich entdeckt habe ich Sancta Crux, dessen Autor wohl innige Bande zum Stift Heiligenkreuz pflegt. In diesem Zusammenhang bin ich auch auf Cisterciansa gestoßen, das, wie der Name schon sagt, zisterziensisch angehaucht ist. Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr, Zisterzienser aus Heiligenkreuz, bloggt für das Forschungsinstitut EUCist.
Auch nicht wirklich neu, aber eben erst gefunden habe ich das Blog Bet4mi. Ziemlich jung scheint allerdings Miserere Mei zu sein, genau so Sankt Irenäus, bitte für uns.
Allen Bloggerkollegen und Glaubensgeschwistern von dieser Stelle aus herzliche Grüße und Gottes Segen!
P.S.: Wer sich noch nicht auf meiner Linkliste findet und dort verlinkt werden möchte, kann mir eine kurze Nachricht über das Kontaktformular hinterlassen. Vielen Dank.
Links & Inhalt
04/09/09 22:43

Eine kleine Zwischenbilanz
24/08/09 11:36

Beiträge
Der erste offizielle Beitrag (Bravo, Herr Kaplan!) erschien in der Osteroktav am 17. April 2009, nachdem ich meine Homepage (der Blog ist ja lediglich ein Bestandteil meiner Homepage) zu Ostern mehr oder weniger fertiggestellt hatte und damit online gegangen war. 15 Beiträge gingen diesem ersten Post voraus, welche ich zwischen 2005 und 2009 für Amici di Dio und kath.net geschrieben hatte.
Demnach sieht die Veröffentlichungsstatistik bis zum heutigen Tag folgendermaßen aus:
2005: 5 Beiträge
2006: 0 Beiträge [hm, da war ich wohl schreibfaul]
2007: 8 Beiträge
2008: 1 Beitrag
2009: 88 Beiträge
März: 1 Beitrag
April: 10 Beiträge
Mai: 42 Beiträge [wow!]
Juni: 14 Beiträge
Juli: 11 Beiträge
August (bis heute): 10 Beiträge
Insgesamt: 102 Beiträge
Kommentarmäßig sieht’s eher schwach aus, aber ich gebe zu, ich kommentiere auch selten bei meinen Kollegen. Seht’s mir bitte nach. Dafür lese ich umso fleißiger mit!
April: 9 Kommentare
Mai: 33 Kommentare
Juni: 36 Kommentare
Juli: 20 Kommentare
August (bis heute): 18 Kommentare
Insgesamt: 116 Kommentare
Zugriffe
April: 263 unique visitors - 459 visits - 1.823 pageviews
Mai: 770 unique visitors - 1.744 visits - 4.708 pageviews
Juni: 704 unique visitors - 1.427 visits - 3.363 pageviews
Juli: 875 unique visitors - 1.739 visits - 4.095 pageviews
August (bis heute): 788 unique visitors - 1.377 visits - 2.983 pageviews
Insgesamt: 2.957 unique visitors - 6,716 visits - 16.907 pageviews
Das sind natürlich Zahlen, die so wahrscheinlich nicht ganz stimmen, da auch Suchmaschinen und andere automatisierte Roboter-Programme meiner Seite Besuche abstatten. Die Aufrufe werden übrigens von Google Analytics und von Mint gezählt.
Beliebte Beiträge
Stellt sich noch die Frage, welche meiner Seiten die meisten Besucher anziehen.
Die Blogbeiträge werden angeführt von diesen Artikeln:
1. Die Twitter-Tipps
2. Bravo, Herr Kaplan!
3. Die Love-Story-Trilogie
4. Die Melodie des Gewissens
5. Musik der Anbetung
6. Katholische iPhone-Programme
7. Neue Geistliche Lieder
8. Das Skapulier
9. Für die Priester
10. Fußballlieder in der Messe
Meine Musik
Gott sei Dank geht meine Musik nicht ganz unter, obwohl ich kaum darüber berichte (ich habe vor, das nach und nach zu ändern). Nach dem Blog werden die Klavier-, Chor- und Notenseiten mit am meisten angeklickt. Wer also noch nicht da war: schaut bitte mal rein und hört euch das ein oder andere Stück von mir an! Am besten in einer ruhigen Minute; ich denke, dass meine Musik sich nicht für den schnellen Verzehr eignet. Manches muss man vielleicht auch öfters hören, um auf den Geschmack zu kommen.
Suchanfragen
Erstaunlich, was alles an Suchanfragen schon auf meine Seite geführt hat! Klarer Vorreiter der Liste ist die Suche nach meinem Namen. Jeden Tag wird mein Name mehrmals gegoogelt. Das erstaunt mich schon sehr. Naja. Freuen tu ich mich, dass immer wieder Suchanfragen zur Mundkommunion und zu Musik und Anbetung bei mir landen, ebenso wie Suchanfragen zu Fußballgottesdiensten und irgendwelchen Neuen Geistlichen Liedern. Wobei man hier wahrscheinlich auf etwas anderes stößt, als man sich erwartet. Aber das ist gut so. Im technischen Bereich führen regelmäßig Fragen nach Twitter zu den Twitter-Tipps, sowie Suchanfragen bezüglich Bibelprogrammen oder anderen religiösen Programmen fürs iPhone auf meinen Blog.
Referrer
Hier führen eindeutig die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter, auf denen ich Links zu meinen neuesten Posts einstelle. Viele Besuche erreichen mich aber auch durch Verlinkungen meiner Bloggerkollegen Elsa, Martin von Exsvltet, Stanislaus von Politisch Unpolitisches und Alipius von Rom, Römer, Am Römsten und vielen anderen. Eine ganze Flut an Klicks sind auch reingekommen, als P. Recktenwald FSSP von kath-info.de auf meinen Blog verlinkt hat. Danke an alle, die mich in irgendeiner Weise verlinkt haben!
Persönliches Fazit
Bloggen macht Spaß, erfordert aber gleichzeitig Disziplin, wenn man nicht möchte, dass das Blog gleich nach den ersten Wochen der Begeisterung einschläft. Ich denke, dass ich die Rekordzahl von 42 Beiträgen im Mai diesen Jahres nicht mehr toppen werde. Diese Quantität ist sicher auf meinen anfänglichen Blogger-Eifer zurückzuführen. Da ich mich bemühe, mehr ausführliche als kurze Beiträge oder Verlinkungen zu bringen, vermute ich, dass es realistisch ist, dass ich einen Durchschnitt von 2-4 Beiträgen pro Woche halten kann. Zumindest ist dies mein Vorsatz.
Als sehr bereichernd erlebe ich die vielen neuen Bekanntschaften mit anderen katholischen Bloggern, ebenso wie mit einzelnen Lesern, die sich ab und zu mit mir in Verbindung setzen. Seit ich selbst blogge, verfolge ich natürlich auch die Blogs meiner Kollegen wesentlich aufmerksamer, was sehr lehrreich und auch oft unterhaltsam und meist erbaulich ist. Einen herzlichen Dank meinen Mitbloggern für die vielen tollen Beiträge, die ein fester Bestandteil meiner täglichen Lektüre geworden sind. Diese Gemeinschaft hilft mir dabei, im Glauben zu wachsen, genauso wie das Schreiben meiner eigenen Beiträge mir ermöglicht, meine Gedanken zu ordnen und sie auch im persönlichen Gespräch klarer zum Ausdruck zu bringen.
Schließen möchte ich mit dem wunderbaren Weihegebet des hl. Franz von Sales, das er seiner Philothea vorangestellt hat. Der hl. Franz von Sales ist ja bekanntlich der Schutzpatron der Blogozese:
Gütiger Jesus, mein Herr,
mein Heiland und mein Gott!
Ich lege dieses Werk zu deinen Füßen nieder
und weihe es deiner Ehre.
Belebe seine Worte durch deinen Segen,
damit die Seelen, für die ich es verfaßt habe,
daraus die heiligen Eingebungen empfangen,
die ich ihnen wünsche.
Mögen sie vor allem dein unendliches Erbarmen auf mich herabrufen,
daß ich nicht anderen
den Weg zur Frömmigkeit hienieden zeige
und selbst im anderen Leben verworfen
und auf ewig zuschanden werde.
Laß mich mit ihnen ohne Ende
den Triumphgesang singen,
dieses herrliche Wort,
das ich von ganzem Herzen als Treuegelöbnis
inmitten dieses unsteten Lebens ausspreche:
Es lebe Jesus! Es lebe Jesus!
Ja, Herr Jesus, lebe und herrsche
in unseren Herzen
von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Hoffnungszeichen
18/08/09 09:39

„Entziehen nicht unsere teils aufgeblähten Kirchenverwaltungen viel zu viele Geistliche dem unmittelbaren Dienst an Gott und den Seelen? Das hiesige Erzbistum hat einen Erzbischof und drei (!) Weihbischöfe im Angebot, dazu zehn Domkapitulare, die alle ihre Bäuerchen auf irgendeinem amtlich-wichtigen Kirchenklo machen. Und auch sonst turnen noch manch andere Priester in irgendwelchen Referaten, Akademien oder als special agents für geistlichen Pipifax rum. Kann es nicht sein, daß sich hier einige Koordinaten hanebüchen verschoben haben?
Wie viele Priester tragen heute eine - zumindest in meinen Augen - fragwürdige Vorstellung ihrer Berufung herum, wenn ihnen der "LFT", der "liturgiefreie Tag", so wichtig ist? Läßt sich denn die Feier der heiligen Messe und das Gebet der Kirche auf die gleiche Stufe stellen wie zum Beispiel der Knochenjob eines Angestellten bei der Städtischen Müllabfuhr, dem man den freien Tag ohne Müllwagen und Biotonne keineswegs mißgönnt?“
Sponsa Agni, ebenfalls eine neue, lesenswerte und humorvolle Bloggerin in unserer Blogozese, hat den tieferen Sinn des Neuen Geistlichen Lieds entschüsselt:
„Wo Menschen sich verpesten, die Wege verlassen
und neu beginnen, ganz neu:
Da beschmieren sie Himmel und Herde,
und diese Erde unter uns,
da beschmieren sie Himmel und Herde
und diese Erde unter uns.“
Und Stanislaus fügt in den Kommentaren den Text eines anderen Schlagers hinzu:
„Herr, wir kommen Schutt abladen vor Dein heil'ges Angesicht.“
Brian schreibt über die Mundkommunion, Tiberius freut sich über Maria Himmelfahrt am Institut St. Philipp Neri, Elsa führt innerkatholische Gespräche, Phil wird den Pfarrsaal retten, Martin führt ein spannendes Interview mit dem Abt der Abtei Mariawald, Johannes bindet einen schönen Mariä-Himmelfahrt-Kräuterstrauß, Stefan gibt Einführungen in das Beten der hl. Teresa von Avila, Amica verbreitet Gebetszettel zum Priesterjahr (schon eine Ladung bestellt?!)… Täglich bereichert die Blogozese das Internet um zahlreiche beeindruckende Zeugnisse für den katholischen Glauben. Welch eine Freude!
Da bestätigt sich einmal mehr die Feststellung von Guido Horst in der Tagespost, dass nämlich „diejenigen, die nicht an Benedikt XVI. und seinem Kurs in Glaubensfragen leiden, (…) zu Pionieren des Katholischen im Internet geworden“ sind. Viele Katholiken leiden an den Entstellungen, die eine orientierungslose Generation der Kirche und ihrer Liturgie in den vergangenen 40 Jahren zugefügt hat. Die katholischen Blogger verleihen jenen eine Stimme, die sich nach einer wahren Heimat innerhalb der Una Sancta sehnen.
Ich glaube, dass der wunderbare Zuwachs der katholischen Blogosphäre auf Dauer auch reiche Frucht in der Kirche hervorbringen wird. Beim Lesen der katholischen Blogs (s.a. meine Linkseite) wächst meine Hoffnung, dass unsere geliebte Kirche nach den Jahren der kahlen Betonkirchentheologie und der bunten Clownliturgie dabei ist, in die katholische Normalität zurückzufinden.
Vox Cœlestis
07/08/09 13:55

„Der Heilige Vater hat in seinem Hang, die Segnungen des heiligen Zeitgeistes perfide zu hintertreiben, zum Priesterjahr diesen Heiligen dem Klerus als Vorbild angetragen, was zumindest im deutschen Katholizismus die konsequent-üblichen Verstörungen hervorrief. Warum geraten die eigentlich nie zur ultimativen Schockstarre ...?
Hintergründe der Verstörungstheorie: Der hl. Johannes Maria war wohl nicht mal auf der intellektuell-akademischen Höhe seiner eigenen Zeit, von der Gegenwart ganz zu schweigen. Von moderner Pastoral dürfte der Heilige keinen blassen Schimmer gehabt haben, moderne spirituelle Erlebniswelten von A wie Alexandertechnik bis Z wie Zen waren auch nicht sein Ding. Den Leib des Herrn hätte er nie bei einem Heilig-Brot-Happening in einer Grillzange durch die Gegend getragen, stattdessen veranstaltete er möglichst pompöse Fronleichnamsprozessionen durch sein Dorf.
Apropos Dorf: Er mußte sich auch nicht um Seelsorgeeinheiten mit 5000 Katholiken, 5 Kirchen, 50 Gottesdienstbesuchern und 0,5 Bußwilligen kümmern, sondern hatte nur eine 230-Seelen-Pfarrei an der Backe (plus halb Frankreich) und damit natürlich den vollen Chill in der klerikalen Hängematte (allerdings ohne Pastoralreferent und sonstige engagierte christfidele Laiici). Kasteit hatte es sich wahrscheinlich aus lauter Langeweile, oder um mangelnde Kreativität in Sachen liturgischer Selbstverwirklichung zu kompensieren, oder weil er einfach ein Seelenheil-Psycho war, aber das ist ja so oder so oder so ganz klar neurotisch, wie beispielsweise von berufenstem geistlichen Ab ... ähhh Beistand zu Schweinfurt (Ortsgespräch-Archiv: Juli 2009) festgestellt.“
[Anmerkung: den Link zu jenem teuflischen Clown aus Schweinfurt findet ihr im Originalbeitrag der „Himmlischen Stimme“]
Mir gefällt’s und ich schließe mich von Herzen seinem Gebet an:
Heiliger Pfarrer von Ars, bitte für uns!
Rosenkranz-Atelier
26/06/09 10:38

[via Apostolicam Actuositatem]

Interview mit Herr Alipius
25/06/09 11:41

Worum geht es bei dem Blog?
In erster Linie um zwei Dinge: Um meinen Katholischen Glauben und um mich.
Was hat Sie motiviert, den Blog anzulegen? Was waren die Ziele?
Ursprünglich sah ich in einem Blog eine einfache Möglichkeit für Verwandte und Bekannte, auf dem Laufenden zu bleiben. Da ich für fünf Jahre in Rom studiere, aber nicht sekündlich nach Hause telefonieren kann, um allen mitzuteilen, wie es mir geht und was ich so treibe, lag das Anlegen eines Blogs nahe. Ein weiteres Ziel wurde dann sehr schnell eine gewisse Gegenaufklärung, die es den Lesern ermöglichen sollte, die Kirche nicht nur vordergründig in dem Licht zu sehen, welches durch die oft voreingenommenen Medien, durch Diskussionen über Abtreibung, Zölibat, etc. auf sie geworfen wird, sondern sie in ihrer Gesamtheit als organisch gewachsenes Etwas zu betrachten, welches unseren Kontinent entscheidend geprägt hat und welches neben dem offensichtlichen, unvollkommenen und menschlichen Anteil auch eine gehörige Portion Heilsmittel, Gnade und Unterstützung durch den Heiligen Geist genießt.
Warum haben Sie sich für einen Blog entschieden?
Weil man mit wenig Aufwand viele Menschen erreichen kann. Weil ich gerne schreibe. Weil ich einen kreativen Output brauche.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Blog?
Positiv. Er bietet mir eine schöne und abwechslungsreiche Gelegenheit, mich abseits vom Studium mit für mich persönlich interessanten Themen zu beschäftigen, ein wenig herumzuulken und - wenn nötig - einem schlecht informierten aber dafür lauten Kirchenkritiker argumentativ die Ohren lang zu ziehen. Man muß ein wenig Zeit investieren.
Konnten Sie Ihre Ziele mit dem Blog erreichen?
„Schau’ mer mal”, wie der Kaiser sagen würde. Ernsthaft: Was die Information der Homefront betrifft, klar. Was die ‚Gegenaufklärung’ betrifft, unsicher. Es gibt positive Rückmeldungen, aber die stammen in der Regel von Leuten, die auch vor Besuch auf meinem Blog schon so empfanden wie ich. Naja: „Wichtig ist auf dem Platz”, demnach geht es für mich auch erst wirklich los, wenn ich einmal in der Pastoral stecke.
Wer sind die Nutzer des Blogs?
Eine Mischung aus einer wachsenden Stammkundenschaft und Zufallsbesuchern, die entweder gleich beim ersten Mal entsetzt das Weite suchen oder hin und wieder nochmal hineinschauen.
Wie sind die Rückmeldungen, die Sie auf den Blog / dessen Einsatz erhalten?
Es gibt viel Lob, weniger Kritik, was - glaube ich - auch daran liegt, daß meine Stammkundschaft weiß, was sie zu erwarten hat.
Wie aufwendig war die Einrichtung?
Gar nicht. Hat vielleicht fünf Minuten gedauert, wenn überhaupt. Das Zurechtbasteln des Erscheinungsbildes hat dann etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, aber auch nicht immens viel.
Wer macht die Betreuung und wie aufwendig ist sie?
Ich mache alles selbst, von den Einträgen bis hin zu den gestalterischen Änderungen. Diese sind beim Anbieter „Blogger” in dessen alten Templates einfacher, weil dort das HTML durchsichtiger ist. Das ist für einen Bastler wie mich wichtig, bedeutet aber andererseits, daß ich die neuen Features von „Blogger 2.0” nicht nutzen kann. Die Betreuung ist so aufwendig, wie man es will. Sprich: Wenn ich meinen Kunden tägliche Unterhaltung bieten will, dann muß ich eben bereit sein, täglich ein bis zwei Stunden zu investieren.
Was planen Sie an weiteren Schritten?
Nichts. Das Blog wird mit Beendigung des Studiums eingestellt, weil ich dann nach Österreich in mein Stift zurückkehre und mich auf die Diakon- und Priesterweihe vorbereite. Wenn ich mich dann irgendwann in einer Position niedergelassen habe und die nötige Zeit locker machen kann… Mal sehen…
Würden Sie Kollegen empfehlen einen Blog anzulegen?
Unbedingt, vorausgesetzt, sie bringen die nötige freie Zeit mit. Das Internet ist ein ultra-schnelllebiges Medium, und wer sich da den Ruf einhandelt, sein Blog nicht regelmäßig in kurzen Abständen upzudaten, dem laufen - abgesehen vielleicht von einem kleinen treuen Kern - die Kunden bald davon. Es sei dann, man bietet ganz spezielle Informationen an, auf die die Leute auch gerne mal ein paar Tage warten.
Quelle: Studie zu kirchlichen Sinnangeboten im Web 2.0
Die Blogozese
30/05/09 15:19

Hier ein Auszug des besagten Artikels:
Gibt es eine Blogozese?
Das Web ist riesig, aber meistens findet man sich doch: Außer dem meinen gab es damals noch zwei andere Weblogs mit dezidiert katholischem Profil; eines davon, der „Fonolog“ ist immer noch quicklebendig. Ein gutes Jahr später waren wir zu sechst, Laien allesamt, fünf Männer, eine Frau, zwischen 20 und 60. Von den hauptamtlichen oder beruflichen Verkündern der guten Botschaft bloggte lange keiner, bis sich nach und nach Theologiestudenten, Kapläne und ein paar Ordensleute zu uns gesellten.
In den USA war es anders: In der St. Blog’s Parish, einem Verzeichnis katholischer Weblogs dürfte es 2002/2003 ca. 200 eingetragene Gemeindemitglieder gegeben haben. Kommentarschlachten mit bis zu 40, 50 Kommentaren pro Eintrag waren schon damals nichts Seltenes.
Im deutschsprachigen Raum blieb es beim langsamen Wachstum: Jetzt, Anfang 2007 dürfte es etwa 30 – 40 aktive katholische Weblogs in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben, dazu einige Satelliten, die nur ab und an aus ihrer katholischen Perspektive oder zu katholischen Themen schreiben.
(…)
Sie sind fast ausnahmslos spirituell, kirchlich, papsttreu, konzilsgeprägt, traditionalistisch. Das muss ich hervorheben, da diese Haltung im Internet verbreiteter zu sein scheint als in der Realität. Oder nicht? Die Blogger existieren ja irgendwo real, oder?!
Woran das liegen mag? Vielleicht sind Blogs ein bevorzugtes Medium derer, die sich in der Luft katholischer Stammtische und Gremien nicht wohl und daheim fühlen. Eine Gegenöffentlichkeit zur vorherrschenden Meinung zu schaffen – das könnte wie für viele andere Blogger auch für die Blogozese ein Motiv sein. Und tatsächlich läßt sich durchaus ein gewisses missionarisches Bewußtsein feststellen: Jeder hat seine Lieblingsthemen, bei denen er in die Arena springt. Das kann die hausgemachte Liturgie in vielen Pfarrgemeinden sein, die Familienpolitik der Bundesregierung – oder die neueste Torheit des Spiegel.
Nun darf man Blogs auch nicht wie eine Zeitung lesen, die ja doch immer den Anspruch erhebt, immer aktuell und einigermaßen vollständig zu berichten. Sie sind fast immer deutlich subjektiv in ihrer Themenauswahl, in ihrem Mut zur Lücke und zur exponierten Meinung. Aber gerade in dieser Subjektivität liegt ihr Reiz: Denn gerade die ungewohnte Perspektive eines anderen, der man über die Zeit hin folgt, bereichert die eigene Wahrnehmung ungeheuer. Nicht nur weil die Blogozese immer wieder Fakten, Texte, Ereignisse, Beobachtungen hochspült, die einem sonst entgangen wären, sondern weil die Blogger auch so schreiben, daß das Lesen Spaß macht: punktgenau, durchaus auch überscharf und ärgerlich, aber meist mit einem guten Schuß Selbstironie und – ich wage es zu sagen: – gottgeschenkten Lächelns über menschliche Torheiten.
Update (15.06.2009): Von Catholicism Wow habe ich den Hinweis auf die Definition der Blogozese/Blogözese/Blogoezese (Schreibweise unterschiedlich im Netz) bekommen. Vielen Dank!
Blogozese, die f (eigtl. "Blogözese"), sprich: "blogozöse": Gesamtheit aller katholischen Blogs (eines Sprachgebietes); Bsp. "in der deutschen Blogozese ist der Teufel los"; Etym.: von gr. dioíkesis + gr. bloggein; engl. blogocese; vgl. -> Diözese, -> Blogosphäre; kirchenrechtlich ist zur Zeit strittig ob der Blogozese der Präfekt der vatikanischen Congregatio pro propaganda fide, der Medienbischof der jeweiligen nationalen Bischofskonferenz oder der jeweilige Ortsbischof vorsteht, die Einrichtung einer entsprechenden Personalprälatur ist unter heutigen Bedingungen jedoch abwegig.
Frodo kommuniziert
09/05/09 22:59
Linksammlung
29/04/09 18:49

Ich möchte besonders auf die tollen katholischen Blogs hinweisen und meinen Kolleg(inn)en danken, die mich in ihren Blogroll aufgenommen haben! Versäumen Sie nicht, ein wenig darin zu stöbern und vielleicht den ein oder anderen spannenden Blog zu abonnieren!
