Füreinander beten

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Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Mk 12, 28-31)

Das Gebet füreinander stärkt die Nächstenliebe und die Gottesliebe. Beten wir für alle, die uns lieb sind, aber auch für jene, mit denen wir uns schwer tun, beten wir für die Menschen, die wir kennen, ob gut oder flüchtig, beten wir auch für jene, die wir nicht kennen. In der heiligen Messe beten wir im Schuldbekenntnis: „Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.“ Beten wir also jeden Tag für die Brüder und Schwestern, die uns so oft darum bitten - und denken auch wir dankbar daran, dass unserer täglich im Gebet der Kirche gedacht wird!

„Im Gebet verbunden“ – welch schöner Gruß! Im Gebet füreinander folgen wir dem Aufruf des Apostels Paulus, der uns im Galaterbrief ermutigt: „Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Gal 6, 2) „Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“ (Röm 12, 4-5). Suchen wir also Gott nicht nur dann auf, wenn es uns nicht gut geht und wir seine Hilfe brauchen, sondern hauptsächlich um Ihn auf die Fürsprache unserer glorreichen Mutter im Himmel um Seinen Segen für unsere Mitmenschen zu bitten.


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