MusicMonday: Night Prayers op. 79

Meine erste CD mit eigenen Klavierkompositionen, die dieses Jahr erscheinen wird, trägt momentan den Arbeitstitel „Night Prayers“, angelehnt an die drei Nachtgebete, die ich 2005 komponiert habe. Das erste Gebet wendet sich an die Muttergottes (die ersten Töne stehen für „Ave Maria“). In der Mitte des Stücks wird das Thema des „Ave Maria op. 48“ zitiert. Das zweite Nachtgebet basiert auf einem Sanctus meiner lieben Frau Martina. Die Melodie gefiel mir so gut, dass ich ein Klavierstück daraus machen wollte. Das dritte und letzte Gebet des Zyklus ist in einer schwebenden, modalen Harmonik gehalten. Verschiedene Elemente der vorangegangenen Stücke werden hier verarbeitet und münden in einen offenen Schluss, der zum stillen Gebet anregen soll. Freilich ist die Qualität dieser Videoaufnahmen, die ich für Gloria.tv gemacht habe, sehr bescheiden. Das ist einer der Gründe, weshalb ich meine musikalischen „Kinder“ bald professionell aufnehmen werde. :)

Night Prayer I


Night Prayer II


Night Prayer III



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Hörtipp: Himmel auf Erden

Am Donnerstag, den 28.01.2010 strahlt SWR2 um 15.05 Uhr eine einstündige Sendung über die Renaissance des gregorianischen Chorals und die Liturgie der Kirche aus. Ich hoffe, dass die Sendung auch als Podcast erhältlich sein wird.

„Die Kirche betrachtet den gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren heiligen Handlungen den ersten Platz einnehmen“: so die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Seitdem ist die Gregorianik aus dem Leben der allermeisten Pfarreien annähernd verschwunden. Ein Refugium fand sie seit Ende des 20. Jahrhunderts dagegen in den CD-Charts - jüngst wieder durch die singenden Zisterzienser von Heiligenkreuz. Unterdessen hat Papst Benedikt XVI. mit einem Motu proprio den überlieferten Römischen Ritus der katholischen Kirche wieder zugelassen, dessen liturgische Kernsubstanz - wie der Choral - auf die Zeit Gregor des Großen zurückgeht, bis ins 6. Jahrhundert. Ob und wie sich der traditionelle Ritus und der Choral gegenseitig befruchten werden, ist eine der spannendsten Zukunftsfragen der katholischen Kirchenmusik.

Klingt spannend!

[via
Pro Missa Tridentina]


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Miniatures der Woche (9)

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MusicMonday: Chopin und Katzen

Ich befürchte, dass mein Blog dieses Jahr weniger Updates erleben wird als vergangenes Jahr. Ein Grund dafür ist u.a. mein guter Vorsatz: mehr Klavier, weniger Blog… Momentan arbeite ich an Chopins Balladen, die ich Ende Februar anlässlich eines Konzerts zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin spielen werde (s. Termine). Die Balladen 1 und 4 hatte ich bereits in meinem Repertoire, Nr. 2 und 3 lerne und entdecke ich ganz neu. Welch großartige Musik! Nicht nur, dass sie fantastisch komponiert ist. Chopin, der selbst ein begnadeter Pianist war, schreibt trotz aller technischen Schwierigkeiten so „pianistisch“, dass kein Griff und keine Passage unnatürlich oder unbequem wirken. Tatsächlich kommt es mir vor, als vermittle Chopins Musik den Pianistenhänden eine geschmeidige und effiziente Klaviertechnik, ohne die seine Musik nicht spielbar ist. Beim Umgang mit solcher Musik überkommt mich neben der Spielfreude stets eine große Ehrfurcht vor dem Genie des Komponisten. Wahrscheinlich weiß Miezekatze Nora, wovon ich spreche:




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Zum 300. Geburtstag von Pergolesi

Mit nur 26 Jahren verstarb der vor 300 Jahren geborene Giovanni Battista Pergolesi, einer der wichtigsten Komponisten des Barock. Vor allem seine letzte Komposition, das „Stabat Mater“, machte ihn unsterblich:




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Bibelleseplan 2010 und andere Pläne

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Als gläubiger Mensch ist einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr, täglich die Bibel zu lesen und meinen Alltag mehr durch das Wort Gottes prägen zu lassen. Ich gestehe, dass ich diesen Vorsatz allerdings auch schon in den letzten beiden Jahren hatte. Leider habe ich ihn nur während der ersten Wochen und Monate zum Jahresbeginn umgesetzt.

Den neuen Versuch will ich mit einem etwas kleineren Ziel angehen, um dieses Jahr nicht wieder an einem zu hoch gesteckten Ziel kläglich zu scheitern: anstatt der ganzen Bibel nehme ich mir heuer nur das Neue Testament vor.

Hast du einen ähnlichen Vorsatz für 2010 gefasst, kann dir die Seite
Bibelleseplan.ch gute Dienste leisten. Hier kann man individuelle Lesepläne zusammenstellen und sie u.a. als PDF ausdrucken oder sich Erinnerungen per Email zustellen lassen.

Ein zweiter Tipp ist die Seite von
YouVersion. Dort hat man gut 20 verschiedene Lesepläne zur Auswahl. Für Smartphone-Besitzer gibt es auch Mobilanwendungen wie z.B. das kostenlose iPhone-Programm Holy Bible.

Fürs weitere Studium der Bibel ist die Online-Bibel
Bibleserver.com mit zahlreichen Übersetzungen sehr zu empfehlen.

Eine paar andere persönliche Vorsätze und Ziele habe ich natürlich auch niedergeschrieben und bitte dich, verehrter Leser, um ein kleines Stoßgebet, dass davon auch manches gelingen möge. Unter anderem steht für mich die Aufnahme meines ersten Albums mit ausschließlich eigenen Werken an, ein Projekt, auf das ich mich sehr freue und von dem ich seit vielen Jahren träume.

Ich wünsche dir, lieber Leser meines Blogs, ein gesegnetes, gesundes und glückliches neues Jahr 2010! Möge es für uns alle unter dem Schutz unserer himmlischen Mutter Maria stehen und uns Jesus ein Stück weit näher bringen.

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Hl. Nikolaus von der Flüe


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MusicMonday: Bethlehem op. 8

Oje, seit einem Monat habe ich keinen MusicMonday-Beitrag mehr veröffentlicht, wie ich soeben feststellen musste. Wahrscheinlich werden diese Beiträge im kommenden Jahr auch nicht mehr wöchentlich, sondern alle 2-4 Wochen erscheinen. Sonst gehen mir irgendwann die Aufnahmen aus. ;-)

Beim Durchsuchen meines Archivs habe ich eine alte Komposition von mir gefunden, die gut in die Weihnachtsoktav passt:
Bethlehem op. 8, das ich in der Weihnachtszeit des Jahres 1998 geschrieben habe, wenn ich mich recht erinnere.

Die recht einfache, aber sehr innige Komposition besteht aus 3 Teilen. Im ersten Satz schauen wir verzückt auf das Christkind, das unsere Herzen erleuchtet und erwärmt. Im zweiten Teil sehen wir den Heiland mit den Augen der drei Weisen, während wir im letzten Satz die zärtliche Liebe hören, die die Muttergottes und der heilige Josef für das Jesuskind empfinden.

Bethlehem op. 8  by  davidianni

Update: Aufgrund von Internetproblemen konnte ich den Beitrag erst heute, an einem Dienstag, veröffentlichen. ;-)


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Miniatures der Woche (8)

posterous
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Zum Geburtstag von Victor Hely-Hutchinson

Ob Victor Hely-Hutchinson die Idee für seine berühmte Carol Symphony an seinem Geburtstag kam? Hely-Hutchinson wurde am zweiten Weihnachtstag des Jahres 1901 in Südafrika geboren. Im Alter von 25 Jahren komponierte er die Carol Symphony, eine Symphonie, in der er vier Weihnachtslieder musikalisch auf höchstem Niveau verarbeitet.

Hier ein Auszug aus dem dritten Satz, der „The First Noel“ zum Thema hat:


Eine schöne Aufnahme der Symphonie sowie ähnlich konzipierten Werken von anderen Komponisten gibt es bei Naxos.


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Frohe Weihnachten!

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Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph Freiherr von Eichendorff)

XI. Weihnachten (aus „Eichendorff-Lieder op. 3“)  by  davidianni


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